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Datensicherung Backup mit Tivoli Storage Manager (TSM) unter Unix: Unterschied zwischen den Versionen

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===  TSM-Client-Software installieren ===
 
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1. Man kann die jeweils neueste Version vom der RWTH Aache herunterladen: <br />
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https://doc.itc.rwth-aachen.de/display/BURS/Download+der+Client-Software
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* Die Software wird über die RWTH Aachen zur Verfügung gestellt:
 
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** [https://help.itc.rwth-aachen.de/service/t4ctl3msqrmt/ HilfeSeiten der RWTH Aachen]
Der neue TSM-Server läuft unter der Version 7.1.4
 
  
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Der neue TSM-Server läuft unter der Version 8.1.13.
  
 
2. Für die Installation muss das entsprechende Paket heruntergeladen und ausgeführt werden.<br />
 
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Wenn Sie eine nicht-englische Version benötigen, müssen Sie das entsprechende Sprachpaket zusätzlich herunterladen und ebenfalls installieren.
 
Wenn Sie eine nicht-englische Version benötigen, müssen Sie das entsprechende Sprachpaket zusätzlich herunterladen und ebenfalls installieren.
  
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==== Installation des Root-Zertifikats ====
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Bevor der TSM-Client sich mit dem TSM-Server verbinden kann, muss zunächst ein vertrauenswürdiges Root-Zertifikat installiert werden. Bei den meisten Linux-Distributionen sollte sich diese Datei bereits auf dem Rechner unter
  
=== TSM-Client-Software konfigurieren  ===
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  /etc/ssl/certs/T-TeleSec_GlobalRoot_Class_2.pem
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Anschließend muss diese Datei als root dem TSM-Zertifikatsspeicher hinzugefügt werden:
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# dsmcert -add -server "T-TeleSec GlobalRoot Class 2" -file /etc/ssl/certs/T-TeleSec_GlobalRoot_Class_2.pem
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Der Pfad muss ggf. entsprechend angepasst werden.
  
 
==== Konfigurieren (Unix) ====
 
==== Konfigurieren (Unix) ====
  
Nach der Installation der Pakete wird die Text-Datei /opt/tivoli/tsm/client/ba/bin/dsm.sys bearbeitet:
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COMMMETHOD  TCPIP      /* Standardeingabe  
 
COMMMETHOD  TCPIP      /* Standardeingabe  
 
TCPPORT      15xx      /* xx steht für 37,41 oder 42 entsprechend dem Server.  
 
TCPPORT      15xx      /* xx steht für 37,41 oder 42 entsprechend dem Server.  
TCPSERVERADDRESS bxx.rz.rwth-aachen.de /* xx steht wieder für 37,41 oder 42.  
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TCPSERVERADDRESS basxx.itc.rwth-aachen.de /* xx steht wieder für 37,41 oder 42.  
 
PASSWORDACCESS  generate    /* Das Verbindungspasswort wird auf den Clienten gespeichert und alle 3 Monate neu gesetzt.  
 
PASSWORDACCESS  generate    /* Das Verbindungspasswort wird auf den Clienten gespeichert und alle 3 Monate neu gesetzt.  
 
NODENAME        Nodename    /* Name des Clients, wie beim Server angemeldet mit uni-paderborn.de  
 
NODENAME        Nodename    /* Name des Clients, wie beim Server angemeldet mit uni-paderborn.de  

Aktuelle Version vom 17. Juni 2022, 08:50 Uhr

Anleitung
Linux Linux
Informationen
Betriebssystem Linux
Service Datensicherung
Interessant für Angestellte, Gäste und Studierende
Linux Portalseite
no displaytitle found: Datensicherung BackupSicherheitskopie von dem Daten im Fall eines Datenverlustes zurückkopiert oder wiederhergestellt werden können. mit Tivoli Storage Manager (TSM) unter Unix

Was ist zu tun?

  • Einen Vertrag mit dem IMT abschließen
  • TSM-Client-Software installieren
  • TSM-Client-Software konfigurieren
  • Restaurierung von Daten

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Vertrag mit dem IMT abschließen

Um an der Datensicherung teilnehmen zu können, muss ein Vertrag mit dem IMT abgeschlossen werden. In diesem Vertrag wird ein Ansprechpartner benannt. Dieser muss die ordnungsgemäße Sicherung überwachen. Er muss mit dem IMT auch Änderungen bei der Sicherung absprechen (größere Änderungen beim Sicherungsaufkommen oder Wegfall eines Clients). Nach Abschluss des Vertrages wird der Rechner bei einem der 3 Datensicherungsserver angemeldet.

TSM-Client-Software installieren

1. Man kann die jeweils neueste Version von der RWTH Aachen herunterladen:

Der neue TSM-Server läuft unter der Version 8.1.13.

2. Für die Installation muss das entsprechende Paket heruntergeladen und ausgeführt werden.
Wenn Sie eine nicht-englische Version benötigen, müssen Sie das entsprechende Sprachpaket zusätzlich herunterladen und ebenfalls installieren.

TSM-Client-Software konfigurieren

Installation des Root-Zertifikats

Bevor der TSM-Client sich mit dem TSM-Server verbinden kann, muss zunächst ein vertrauenswürdiges Root-ZertifikatDigitaler Datensatz der zum Identitätsnachweis genutzt wird. Bezieht sich unter anderem auf Netzwerkzertifikate (WLAN: eduroam) aber auch auf E-Mail-Zertifikate zum signieren & verschlüsseln von E-Mails. installiert werden. Bei den meisten Linux-Distributionen sollte sich diese Datei bereits auf dem Rechner unter

/etc/ssl/certs/T-TeleSec_GlobalRoot_Class_2.pem

befinden. Im Zweifel kann sie von der URL

http://download.uni-paderborn.de/pc/certificates/T-TeleSec_GlobalRoot_Class_2.crt

geladen und lokal gespeichert werden, z.B. unter /tmp.

Anschließend muss diese Datei als root dem TSM-Zertifikatsspeicher hinzugefügt werden:

# dsmcert -add -server "T-TeleSec GlobalRoot Class 2" -file /etc/ssl/certs/T-TeleSec_GlobalRoot_Class_2.pem

Der Pfad muss ggf. entsprechend angepasst werden.

Konfigurieren (Unix)

Nach der Installation des Zertifikats wird die Text-Datei /opt/tivoli/tsm/client/ba/bin/dsm.sys bearbeitet:

SERVERNAME    Sicherungsname   /* Dieser Name ist frei wählbar. 
COMMMETHOD   TCPIP      /* Standardeingabe 
TCPPORT       15xx      /* xx steht für 37,41 oder 42 entsprechend dem Server. 
TCPSERVERADDRESS basxx.itc.rwth-aachen.de /* xx steht wieder für 37,41 oder 42. 
PASSWORDACCESS   generate    /* Das Verbindungspasswort wird auf den Clienten gespeichert und alle 3 Monate neu gesetzt. 
NODENAME         Nodename    /* Name des Clients, wie beim Server angemeldet mit uni-paderborn.de 
INCLEXCL         Pfadname    /* Pfadname der Dateien, in der die include/exclude-Liste steht, z. B. /opt/tivoli/tsm/client/inclexcl.txt 
ERRORLOGNAME     Pfadname    /* Pfadname für die error.log-Datei, z. B. /var/log/tivoli/dsmerror.log
SCHEDLOGNAME     Pfadname    /* Pfadname für die schedule-log-Datei, z. B. /var/log/tivoli/dsmsched.log 
ERRORLOGRETENTION 7 D        /* Log Einträge werden nach 7 Tagen gelöscht.
SCHEDLOGRETENTION 7 D        /* Log-Eintrage werden nach 7 Tagen gelöscht. 
ENCRYPTKEY       SAVE        /* Der Verschlüsselungskey wird auf dem Clienten gespeichert (default). 
ENCRYPTIONTYPE   AES128      /* (default: DES56) 

Nach der Konfiguration dsmc aufrufen.
Beim ersten Verbindungsaufbau werden Sie nach dem TSM-Verbindungspasswort gefragt, das bei der Anmeldung beim Server generiert wurde. Nach dem 1. Verbindungsaufbau wird dieses Passwort vom Server neu gesetzt und auf dem Clienten gespeichert.

Daten sichern

Tägliche Sicherung mittels des Schedulers:
Der Scheduler sollte in der Hochfahrroutine gestartet werden.
Wenn die Konfigurationsdatei dsm.sys geändert wurde, muss der Scheduler neu gestartet werden.
Starten einer Sicherung auf einem Unix-Client:

Man kann die Sicherung auch manuell starten, z. B. mit
  dsmc incremental  /home/  -subdir=yes

Achtung:

  • den abschließenden / bei der Directory-Angabe nicht vergessen!!!
  • Umlaute in Dateinamen: es muss die Variable LANG=en_US gesetzt werden

Include/Exclude-Listen (Beispiele)

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie unter:
http://publib.boulder.ibm.com/tividd/td/TSMC/SH26-4122-01/de_DE/HTML/ans50013.htm

Mit Include/Exclude-Listen kann man Dateien in die Sicherung einschließen oder aus der Sicherung ausschließen. Man kann die Befehle direkt in die Datei dsm.sys eintragen oder eine separate Datei erzeugen. Der Pfadname dieser Datei muss dann in der dsm.sys mit dem Befehl INCLEXCL pfad angegeben werden.
Include/Exclude-Listen werden von unten nach oben abgearbeitet (Ausnahme exclude.dir).
Exclude.dir     nimmt ein Verzeichnis aus der Sicherung, unabhängig von der Reihenfolge der Include/exclude-Befehle.
Exclude.dir  /dir1/tmp     Dieses Verzeichnis wird nicht gesichert.
Exclude.dir  /*/tmp     Das Subdirectory tmp wird nicht gesichert.
Exclude.dir  /.../*netscape/cache     netscape/cache wir nirgends gesichert.
Exclude.file  /.../core Die Datei core wird nicht gesichert.

Wenn z. B. nur das Directory abc gesichert werden soll, dann muss man schreiben:
Exclude  /.../*
Include  /abc/…/*

Dieses Konstrukt ist notwendig, da include und exclude nur auf Files wirken.

Mit dem Befehl

dsmc query inclexcl

kann man die Include/exclude-Listen überprüfen. Das ist sehr zu empfehlen.

Bitte beachten Sie:
Ab Version 5.5 beträgt die maximale Anzahl Zeichen für einen Dateinamen 256. Die maximale Gesamtlänge des Dateinamens und des Pfadnamens beträgt 1024 Zeichen. Die Unicode-Darstellung eines Zeichens kann mehrere Byte in Anspruch nehmen, sodass die maximale Anzahl Zeichen, die ein Dateiname enthalten könnte, variieren kann.

Bei früheren Versionen war die maximale Dateilänge 30 Zeichen und die maximale Pfadlänge 256 Zeichen.

Die Sicherung kann bei Überschreitung dieser Grenzen eventuell ohne Fehlermeldung abgebrochen werden.


VerschlüsselungVerfahren, um Daten so umzuwandeln, dass Sie für Unbefugte nicht mehr lesbar sind

Um Daten zu verschlüsseln, sind folgende Einträge in der dsm.sys-Datei vorzunehmen:

Encryptkey save  /* (default) 
Encryptiontype AES128   /*(default: DES56) 

Zur Steuerung der VerschlüsselungVerfahren, um Daten so umzuwandeln, dass Sie für Unbefugte nicht mehr lesbar sind dienen im Wesentlichen zwei Optionen: Mittels include.encrypt <Muster> wird festgelegt, dass die Dateien, deren Namen dem angegebenen Muster entsprechen, verschlüsselt werden sollen. Diese Option bedeutet nicht, dass die betroffenen Dateien damit auch automatisch ins BackupSicherheitskopie von dem Daten im Fall eines Datenverlustes zurückkopiert oder wiederhergestellt werden können. eingeschlossen werden; dies müsste ggf. durch andere Include-Anweisungen sichergestellt werden.

z. B.:
Exclude /.../*
Include /sicher/.../*
Include.encrypt /sicher/.../*

In diesem Beispiel werden alle Files des Directories sicher verschlüsselt gesichert.

Wenn alle Dateien verschlüsselt werden sollen, schreibt man den Befehl
INCLUDE.ENCRYPT    /.../*

in die Datei dsm.sys.


Bei der ersten Benutzung wird nach einem Verschlüsselungs-Passwort gefragt. Dieses Passwort wird wie das Verbindungspasswort in einer Datei abgespeichert. Sollte diese Datei verloren gehen, werden Sie wieder nach dem Passwort gefragt. Sollten Sie es nicht mehr wissen, können die Daten nicht mehr restauriert werden.

Ab Version 5.5 kann der Verschlüsselungskey vom Server generiert werden. Das generierte Schlüsselkennwort wird in verschlüsseltem Format auf dem Tivoli-Storage-Manager-Server aufbewahrt. Das Schlüsselkennwort wird an den Tivoli-Storage-Manager-Client zurückgegeben, damit die Datei in Zurückschreibungs- und Abrufoperationen entschlüsselt werden kann.

Wenn Sie diese Option nutzen wollen, muss in der Datei dsm.sys Encryptkey generate angegeben werden.


Restaurierung

Mit dem Befehl
dsmc restore Pfad [Pfad_neu] Optionen 

werden Dateien aus der Datensicherung wiederhergestellt.

Mit dem Befehl
dsmc query backup Pfad  Optionen

können Sie überprüfen, ob die Daten in der Datensicherung vorhanden sind.

Optionen:

-subdir=yes Auch subdirectories werden restauriert.
-pitdate=mm/dd/yyyy Point in time restore
-todate=mm/dd/yyyy Bis zum Zeitpunkt wird restauriert.
-fromdate=mm/dd/yyyy Ab Zeitpunkt wird restauriert.
-inactive Auch inaktive Dateien werden restauriert (wichtig).
-pick Wenn mehrere Versionen einer Datei vorhanden sind, kann man eine auswählen.

Daten werden vom Pfad restauriert. Wenn Pfad_neu angegeben wird, werden die Daten in den neuen Pfad und nicht an die Originalstelle geschrieben.

Mit
dsmc -virtualnodename=name eines Clienten 

kann auf einen anderen Clienten restauriert werden. Es muss das Passwort des Clienten, vom dem restauriert werden soll, bekannt sein.


Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an uns:

Tel. IT: +49 (5251) 60-5544 Tel. Medien: +49 (5251) 60-2821 E-Mail: imt@uni-paderborn.de

Der Servicepoint ist aktuell im Notebook-Café zu finden

Das IMT:Notebook-Café (Raum I0.401) bietet in der vorlesungsfreien Zeit nur eingeschränkten Support und hat von Montag bis Donnerstag von 10:00 - 14:00 Uhr für Sie geöffnet geöffnet. Telefon- und E-Mailsupport erfolgt Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 16 Uhr und Freitag von 8:30 Uhr bis 14 Uhr.


Das IMT:Servicecenter Medien auf H1 hat aktuell von Montag bis Donnerstag von 9:00 - 15:00 Uhr und am Freitag von 9:00 - 13:00 Uhr geöffnet.